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Dank Michelin Patent: Bald leichteres Manövrieren von Motorrädern
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Dank Michelin Patent: Bald leichteres Manövrieren von Motorrädern

Michelin patentiert einen kleinen Elektromotor, der zukünftig das Rangieren von Motorrädern und anderen Zweirädern deutlich erleichtern soll. Insbesondere das Manövrieren auf rutschigem Untergrund und das Verladen könnten revolutionär vereinfacht werden.

Abgesehen von Motorrädern mit Beiwagen existieren im Zweiradsegment sehr wenige Fahrzeuge mit Rückwärtsgang. Die meisten Motorräder, insbesondere schwerere Maschinen, lassen sich aus diesem Grund nur schwer manövrieren. Michelin hat dieses Problem erkannt und möchte mit seinem innovativen Elektromotor Abhilfe schaffen.

 

Das Patent

Die Idee ist ein winziger Elektromotor, der am hinteren Rad des Motorrads, direkt an der Schwinge, montiert werden kann.

Der Motor setzt sich aus einem 3,6 Volt-Lithium-Ionen-Akku, der mit dem eines handelsüblichen Akkuschraubers vergleichbar ist, und einer Reibradrolle zusammen. Die Reibradrolle kann dabei, ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo, gegen den Reifen gekippt werden. Sobald der Kontakt besteht, kann die Rolle per Knopfdruck in Bewegung gesetzt werden – sowohl vorwärts als auch rückwärts – und so das Hinterrad antreiben.

Der Akku liefert dem Motor genug Energie, um ein stehendes Motorrad mit etwa 1 km/h ins Rollen zu bringen oder beim Verladen der Maschine – beispielsweise auf einen Anhänger – zu helfen.

Die Konstruktion ist durch ihre Zusammensetzung vollkommen eigenständig und kann künftig an diversen Motorrädern angebracht werden.

Theoretisch könnte der Motor das Motorrad vorwärts und rückwärts bewegen, was das Manövrieren bei niedrigen Geschwindigkeiten erheblich erleichtern würde. . Mittels einer alternativen Konstruktion könnte der Motor vor dem Rad, auf einer Höhe mit der Radaufhängung angebracht werden.

 

 

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