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AddUp: die Zukunft des 3D-Drucks
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AddUp: die Zukunft des 3D-Drucks

05.07.2021

Flugzeugteile, Häuser und sogar menschliche Organe – heutzutage lässt sich so gut wie alles mit dem 3D-Drucker herstellen. Auch die Automobilindustrie profitiert stark von dieser Technologie.
Michelin hat die Zukunftsfähigkeit des 3D-Druck-Sektors für sich erkannt: Bereits vor fünf Jahren schloss sich der Reifenhersteller mit dem französischen Unternehmen Fives zusammen, um das Joint Venture AddUp zu gründen. Das auf Metall-3D-Druck spezialisierte Unternehmen ist auf die Konstruktion von Maschinen und diversen Serviceleistungen spezialisiert.

Michelin ist davon überzeugt, dass der Metall-3D-Druck einer der Wachstumstreiber im Bereich der High-Tech-Materialien ist. Deshalb haben wir beschlossen, unser Know-how mit Fives zu bündeln und ein Joint Venture namens AddUp zu gründen - und es war die richtige Entscheidung. Durch diese Partnerschaft können wir nun eine umfassende Palette an maßgeschneiderten Lösungen für die Industrie anbieten. Die heutige Markteinführung der nächsten Maschinengeneration FormUp®350, die perfekt auf die industriellen Anforderungen abgestimmt ist, ist ein weiterer Beweis dafür.

Sonia Artinian-Fredou, Executive Vice President, High Tech Materials - Mitglied des Vorstands
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Neue Generation – bewährte Qualitätsansprüche

Mit seiner neuen Generation FormUp®350 hat AddUp betriebssichere Maschinen geschaffen, die allen Erwartungen der Industrie gerecht werden: Sie fertigen perfekt reproduzierbare Teilserien und schieben mithilfe einer modularen Architektur die Veralterung früherer Maschinengenerationen hinaus. Aufgrund des breiten Know-Hows des Unternehmens sowie der harten Arbeit aller beteiligten Teams schafft es AddUp auch mit dieser Maschinengeneration sein hohes Niveau an industrieller Leistung aufrecht zu erhalten.

Ursprünglich für die Produktion von Einzelstücken gedacht, gewinnt der 3D-Metalldruck zunehmend an Bedeutung und erstreckt sich zunehmend auch auf andere Märkte. So profitieren unter anderem die Automobilindustrie, die Luftfahrt, der Gesundheits- und der Energiesektor stark von der innovativen Technologie.  

 

Eine Chance für Michelin, sein Geschäft über Reifen hinaus zu erweitern

Neben High-Tech-Recycling und Segelsystemen ist 3D-Metalldruck einer der Sektoren mit dem die Gruppe ihr Geschäftsfeld über das Reifensegment hinaus ausdehnt. Im Laufe seiner Geschichte konnte Michelin wichtige Erkenntnisse und Praxiserfahrung im Bereich der High-Tech-Materialien sowie deren Verarbeitung, Industrialisierung und Anwendung sammeln, von dem nun auch das Joint Venture profitiert.

Bis 2030 wird sich das Profil des Konzerns erheblich verändert haben, da neue, wertschöpfungsstarke Geschäftsbereiche - ob mit oder ohne Bezug zu Reifen - an Zugkraft gewinnen. Es ist diese Fähigkeit, sich ständig neu zu erfinden, die Michelin seit über 130 Jahren auszeichnet und die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Florent Menegaux, CEO der Michelin Gruppe.
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