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Warum Reisen keine Selbstverständlichkeit ist
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Warum Reisen keine Selbstverständlichkeit ist

18.01.2022

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Dieses Zitat des römischen Philosophen Augustinus von Hippo ist mehr als 1.600 Jahre alt – und es hat nicht an Aktualität verloren.

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Das Fernweh treibt die Menschen seit jeher zu neuen Ufern: Sie wollen andere Länder und Kulturen entdecken und gemeinsame Erlebnisse schaffen – genau wie die Brüder André Michelin (links auf dem Bild), geboren 1853, und Édouard Michelin (1859). Sie glaubten fest an die Zukunft des Reisens und hatten eine gemeinsame Vision: Mobilität sollte für alle möglich sein. Sicher und zuverlässig.

Autofahren war zu dieser Zeit allerdings abenteuerlich, es gab keine Verkehrsschilder, und die Straßen waren in schlechtem Zustand. Da kamen die Brüder im Jahr 1900 auf die Idee, ein kleines Handbuch mit zahlreichen praktischen Informationen wie Adressen von Kraftstoffdepots, Werkstätten, Lokalen und Unterkünften herauszugeben: Der Guide MICHELIN war geboren. Bis heute ist er als DER berühmte Restaurantführer ein wichtiger Teil des Michelin Konzerns.

Reisen in der Pandemie

Über die Online-Plattform des Guide MICHELIN finden Reisende und Gourmets heute mit wenigen Klicks das geeignete Restaurant oder Hotel – allerdings: Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, wie wenig selbstverständlich Mobilität im Allgemeinen und Reisen im Besonderen ist. Die Pandemie hat das gewohnte Leben der Menschen schlagartig verändert, viele wurden Zeugen oder gar Betroffene tragischer Schicksale. Zwischenmenschliches Miteinander wurde komplett heruntergefahren, schöne Erlebnisse konnten nicht mehr mit Freunden oder Familie geteilt werden. Und was in unserer freiheitsliebenden Gesellschaft vor Corona undenkbar war, trat ein: Mobilität, die eigentlich für Freiheit und Freude steht, war plötzlich nicht mehr möglich – oder zumindest sehr eingeschränkt und risikobehaftet.

Die Neugier, Neues zu entdecken, bleibt allerdings ein Urbedürfnis der Menschheit. In Pandemiezeiten kommt deshalb dem Auto als Reisemittel ein wichtiger Stellenwert zu. Auch wenn der Flugverkehr seit dem Start der Impfungen mittlerweile wieder einen Zuwachs verzeichnet, erreichte die Anzahl der Flüge im ersten Halbjahr 2021 nur ein Drittel des 2019er-Niveaus. Mit dem Auto haben die Menschen während der Gesundheitskrise die verborgenen Plätze in ihrer Umgebung für sich entdeckt. Beim Camping-Ausflug mit der Familie an den Senftenberger See lernten Ausflügler, die Natur wieder zu schätzen. Bei der Radtour an der Donau haben sich die Bewegungsfans richtig verausgabt. Und wenn schon ein Restaurant- oder Konzert nicht möglich war, eröffnete doch eine nostalgische Oldtimer-Tour durch die Alpen die Chance auf Ausbruch aus dem Home-Office, den eignen vier Wänden – und gab den Menschen ein kleines Stück persönliches Glück und Freiheit zurück.

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Gemeinsame Erlebnisse wie ein Restaurantbesuch oder eine Reise schaffen wertvolle Eindrücke und bleibende Erinnerungen für die Zukunft.

Anish K. Taneja

Nachhaltige Mobilität bei Michelin

Wie auch immer sich die Pandemie noch entwickelt – es bleibt die Erkenntnis, wie fragil das ganze System ist. Achtsamkeit und Nachhaltigkeit werden deshalb auch beim Reisen eine immer bedeutendere Rolle spielen: Zunehmend richtet sich dabei der Blick nicht nur auf die eigene Gesundheit, sondern vor allem auch auf die Umwelt. Wie Mobilität nachhaltig gestaltet werden kann, zeigt Michelin beispielsweise mit Reifen, die besonders ressourcenschonend hergestellt werden und darüber hinaus besonders effizient unterwegs sind. Der MICHELIN e.Primacy beispielsweise ist zum Zeitpunkt des Reifenkaufs nahezu CO2-neutral. Der Reifen eignet sich speziell für Elektrofahrzeuge. Durch den geringen Rollwiderstand verbessert er die Energieeffizienz des Fahrzeugs und erhöht dadurch dessen Reichweite um bis zu sieben Prozent. Auch bei der Hotelselektion und der Auswahl der besten Restaurants weltweit im Guide MICHELIN spielt das Thema Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle. So zeichnet der Guide MICHELIN seit 2020 mit der Einführung des grünen MICHELIN Sterns auch nachhaltige Gastronomie aus – und honoriert damit besonders verantwortungsvoll arbeitende Restaurants.

Reisen hat also auch in Pandemiezeiten nichts von seiner Faszination verloren – und liefert wertvolle Eindrücke und Erlebnisse, die Erinnerungen für die Zukunft schaffen. Das Buch der Welt bietet auf jeder Seite neue Abenteuer, die es zu entdecken gilt: achtsam, im Einklang mit der Umwelt und selbstverständlich immer im Einklang mit den aktuellen Pandemie-Regeln.

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