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Der MICHELIN Guide: Restaurantführer der Rekorde
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Der MICHELIN Guide: Restaurantführer der Rekorde

Der MICHELIN Guide gehört zum französischen Reifenproduzenten wie der Eiffelturm zu Paris. Seit 1900, nur zwei Jahre nach Beginn der Pkw-Reifenproduktion, ist der berühmte Restaurantführer ein wichtiger Teil des Michelin Imperiums. Mit einer äußerst spannenden Geschichte...

Sterneküche und Premiumreifen: Passt das zusammen? Sehr gut sogar. MICHELIN Reifen und der MICHELIN Guide nehmen beide eine Spitzenposition in ihrem Segment ein. Darüber hinaus erfüllt der MICHELIN Guide eine Vorgabe der Brüder Michelin. André und Édouard, die das Unternehmen 1889 gründeten, wollten von Anfang an das Autofahren über das Kerngeschäft Reifen hinaus in all seinen Facetten zum Erlebnis zu machen. Kein Wunder also, dass die Produktpalette des Unternehmens mit den Jahren rasant wuchs. Wussten Sie, dass heute neben dem berühmten Restaurantführer auch Services wie digitale Flottenlösungen, die Auto-Servicekette Euromaster, rund 3.000 Lifestyleprodukte wie Sportschuhe mit MICHELIN Sohlen, Karten- und Reise-Apps zur Marke Michelin zählen?

Zwei Brüder, eine Vision: André und Édouard Michelin glaubten fest an die Zukunft des Reisens und der Mobilität

Unterwegs auf Reisen das geeignete Restaurant oder Hotel finden und direkt reservieren? Heute kein Problem. Ende des 19. Jahrhunderts sah das noch ganz anders aus. Das Autofahren war abenteuerlich, es gab keine Verkehrsschilder und die Straßen waren in schlechtem Zustand. Da kamen André und Édouard Michelin im Jahr 1900 auf die Idee, ein kleines Handbuch mit zahlreichen praktischen Informationen wie Adressen von Kraftstoffdepots, Werkstätten, Restaurants und Unterkünften herauszugeben. Der MICHELIN Guide war geboren.

Schon bald darauf beschränkte sich das Unternehmen nicht mehr auf Frankreich. Bereits 1904 startete Michelin die erste internationale Reihe des MICHELIN Guide. 1910 umfasste sie alle westeuropäischen Länder von Belgien über Großbritannien bis Portugal. Im selben Jahr gab Michelin seine erste Straßenkarte heraus. Entsprechend der DNA von Michelin, sich stetig zu verbessern, wurde der MICHELIN Guide permanent weiterentwickelt. Aber erst die Einführung des Sterns 1926 machte den Hotel- und Gastronomieführer weltweit berühmt. Das Stern-Piktogramm kennzeichnet die Restaurants mit der exzellentesten Küche. Wer einen Stern erhält, zählt zu den besten Restaurants und die Sterne-Köch*innen gelten als Stars ihrer Zunft. Weltweit.

1944 leistete der MICHELIN Guide sogar einen Beitrag zur Befreiung Frankreichs. Die Alliierten bereiteten sich 1944 auf die Landung in der Normandie vor. Da sämtliche Straßenschilder von den Besatzern zerstört worden waren, befürchteten sie, dass ihre Truppen in den französischen Städten nur langsam vorankämen. Die Lösung: Michelin genehmigte den Alliierten, den MICHELIN Guide von 1939 mit seinen zahlreichen Stadtplänen nachzudrucken. Er wurde den Offizieren mit dem Vermerk „Nur für den amtlichen Gebrauch“ ausgehändigt.

 

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„Dieses Werk erscheint zum neuen Jahrhundert und wird solange wie dieses bestehen“, schrieben die Gründungsväter ins Vorwort der ersten Ausgabe des MICHELIN Guide1900. Sie sollten Recht behalten.

 

Der MICHELIN Guide erobert Europa

1997 schloss der Bib Gourmand mit Restaurant-Empfehlungen für qualitativ hochwertige Speisen zu moderaten Preisen eine Marktlücke. Wie die MICHELIN Sterne ist der Bib Gourmand eine jährliche Auszeichnung, die auf den Bewertungen der Inspektor*innen während eines anonymen Besuchs basiert. Nicht alle im MICHELIN Guide empfohlenen Restaurants tragen eine Auszeichnung. Die MICHELIN Inspektor*innen empfehlen auch Adressen, die es zweifellos verdienen, in den Guide aufgenommen zu werden, ohne jedoch die Kriterien für einen Stern oder den Bib Gourmand zu erfüllen.
Allein in Europa empfiehlt der MICHELIN Guide aktuell rund 30.000 Adressen in über 12.000 Orten. Die Liste der Länder, in denen der MICHELIN Guide präsent ist, umfasst mittlerweile mehr als 30 Nationen auf vier Kontinenten. Von 1900 bis 2017 wurden weltweit über 30 Millionen Exemplare verkauft. Damit ist der MICHELIN Guide der Rekord-Restaurantführer.

 

Die Tester*innen: unabhängig & anonym

Für alle Inspektor*innen gelten einheitlich strenge Kriterien. Die Tester*innen sind festangestellt und verfügen über eine fundierte Ausbildung in internationaler Spitzengastronomie und -hotellerie. Der Michelin Kodex fordert, dass sie wie normale Restaurantgäste auftreten und anonym bleiben. Sie bezahlen ihre Rechnungen wie jeder andere Gast. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Sterne ist stets das Ergebnis mehrerer Mahlzeiten verschiedener Tester*innen. Das gewährleistet die Zuverlässigkeit und Objektivität der Auszeichnung. Die Entscheidung über die Vergabe eines Sterns wird gemeinsam von allen Inspektor*innen getroffen, die ein Restaurant getestet haben.

 

Der Guide MICHELIN: Qualität & Innovation

Sein hoher Qualitätsanspruch und das ständige Streben nach Perfektion und Innovation kennzeichnen den Guide MICHELIN. Und genau deshalb passt er perfekt zu den MICHELIN Reifen. Er ist ein Mosaikstein, der die Vision der Brüder Michelin Realität werden lässt: Mobilität mit allen Sinnen zu erfahren.

 

MICHELIN Guide: Alle Auszeichnungen erklärt

Seit 1926 vergibt der Guide MICHELIN Sterne für exzellente Küche. Es sind genau diese Sterne, die ihn auf der ganzen Welt berühmt gemacht haben. Ein, zwei oder drei MICHELIN Sterne: Die Auszeichnung ist seit 100 Jahren Maßstab für die Anerkennung der besten Restaurants.

Die Definitionen für die MICHELIN Sterne lauten:

1 Stern: Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert!

2 Sterne: Eine Spitzenküche – einen Umweg wert!

3 Sterne: Eine einzigartige Küche – eine Reise wert!

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Contacts

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    Lea Raacke

    Head of Corporate Communications Michelin Europe North

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    Jakob Sänger

    Press Officer Product Communication DACH

    E-Mail: