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Standort Trier

28.11.2023

Worüber wurden die Mitarbeitenden am Michelin Standort Trier heute informiert?
Michelin hat heute seine 88 Mitarbeitenden am Produktionsstandort Trier darüber informiert, die Wulstkernfertigung schrittweise bis Ende 2024 zu schließen. 88 Arbeitsplätze sind von dieser Entscheidung betroffen.

Welche Gründe stehen hinter dieser Entscheidung?
In den vergangenen Jahren hat sich der europäische Reifenmarkt deutlich in Richtung importierter Budgetreifen verschoben. Diese Entwicklung führt zu einem Rückgang des Premium-Segments und somit zu einem Rückgang der Nachfrage von Wulstkernen in der Pkw-Reifenherstellung. 

Die Marktverlagerung hin zu preisgünstigeren Budgetreifen führt zu einer strukturellen Überkapazität und einer Unterauslastung des Standorts Trier.  

Was wird am Standort Trier produziert?
Der Standort Trier ist spezialisiert auf die Produktion von sogenannten Wulstkernen für andere Michelin Pkw-Reifenwerke. Der Wulstkern ist ein metallisches Vorprodukt, das den Sitz des Reifens auf der Felge sicherstellt.

Wann werden die Aktivitäten am Standort eingestellt?
Die Wulstkernfertigung wird schrittweise bis Ende 2024 eingestellt.

Was bedeutet die Entscheidung für die Mitarbeitenden?
In einem verantwortungsvollen Austausch mit den Sozialpartnern wird Michelin nun mit den betroffenen Mitarbeitenden deren weiteren beruflichen Weg besprechen und ein umfassendes Maßnahmenpaket anbieten. Zu diesem können die Dienste einer Transfergesellschaft ebenso gehören wie Weiterbildungsangebote und das Prüfen interner Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Gespräche mit den Betriebsräten und der Gewerkschaft IGBCE über die Umsetzung der betrieblichen Änderungen sowie mögliche Alternativen für die künftige Nutzung des Standorts werden nun fortgesetzt.

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In den letzten Jahren hat sich der Reifenmarkt stark verändert. Es ist eine klare Verschiebung von Premiumreifen, hin zu importieren Budget-Reifen aus Niedriglohnländern zu erkennen.

Dieser anhaltende Negativtrend sorgt dafür, dass unser Produktionsstandort in Trier nicht länger ausreichend wettbewerbsfähig und ausgelastet ist.

Die unausweichliche Entscheidung die Produktion am Standort Trier schrittweise einzustellen ist uns sehr schwer gefallen.

Meine Priorität jetzt ist es jetzt für meine Mitarbeiter da zu sein und sie bestmöglich in eine neue Zukunft zu begleiten.

Wir werden die Gespräche mit den Sozialpartnern fortsetzen: insbesondere zur genauen Umsetzung der betrieblichen Änderungen und möglichen Alternativen für die künftige Nutzung des Standorts.

Herbert Sklarzyk, Produktionsleiter Trier


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