Unangefochten: MICHELIN Reifen beim Abrieb klar vorne
Reifen von Michelin machen nicht nur beim Thema Reifenabrieb den Unterschied: Das belegt eine aktuelle Studie des ADAC. Dabei wurden 160 Reifentests seit 2023 ausgewertet. Das Ergebnis: Reifen von Michelin haben mit Abstand den geringsten Abrieb bei guten bis sehr guten Fahrleistungen1. Für jeden gefahrenen Kilometer verlieren sie im Durchschnitt 26 Prozent weniger Partikel pro Tonne Fahrzeuggewicht als der Durchschnitt der anderen getesteten Premium-Hersteller. Vereinzelte Premium-Hersteller liegen sogar um 50 Prozent über dem Wert von Michelin2. Michelins Leistungen sind das Ergebnis kontinuierlicher Innovations-, Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Das französische Unternehmen investiert jedes Jahr fast 1,2 Milliarden Euro in diese Bereiche. Mit diesen Mitteln entwickeln die 6.000 Forscher*innen bei Michelin zum Beispiel neue Reifenarchitekturen und innovative Laufflächenprofile oder arbeiten an innovativen Verbundwerkstoffen mit bisher unbekannten Eigenschaften. Dieses Engagement ist eine Grundvoraussetzung für sichere Reifen – insbesondere beim Bremsen auf nasser Fahrbahn und unabhängig davon, ob es sich um einen neuen oder einen gefahrenen Reifen handelt.
Die Berechnungsmethode für die umfangreichen Abriebs-Tests hat der ADAC seit 2023 an die künftige Euro-7-Methodik angepasst. Sie sieht eine Begrenzung des Reifenabriebs pro Tonne Fahrzeuggewicht vor, was eine objektive Bewertung des Reifens ermöglicht, unabhängig vom Fahrzeugtyp. Die Anforderungen der neuen Euro-7-Abgasnorm für Reifenabrieb sollen vom 1. Juli 2028 an gelten.
Der Spagat ist machbar
Michelin ist sich seiner Verantwortung als Premium-Reifenhersteller bewusst und misst seit mehr als 20 Jahren dem Thema Reifenabrieb eine große Bedeutung zu. Dank neuartiger Gummimischungen und innovativer Designs konnte das Unternehmen die Emissionen seiner Reifen kontinuierlich senken – zwischen 2015 und 2020 um fünf Prozent. Dieser Fortschritt entspricht rund 100.000 Tonnen Reifenabrieb, der in diesem Zeitraum nicht freigesetzt wurde. Ziel ist es, den Abrieb in den kommenden Jahren noch weiter zu senken.
Der neue Ganzjahresreifen MICHELIN CrossClimate 3 Sport zum Beispiel verringert die Partikelemissionen um 23 Prozent im Vergleich zum MICHELIN Pilot Sport 53, dem Sommerreifen in derselben Kategorie. Michelin zeigt, dass sich die Abriebwerte ohne negative Auswirkungen auf andere wichtige Eigenschaften senken lassen. Denn laut den Ergebnissen der ADAC-Studie fielen die Reifen mit dem zweitbesten Abriebwert wegen signifikanter Sicherheitsbedenken im Test durch.
„Die ADAC-Studie zeigt: Reifen von Michelin haben heute schon einen geringeren Abrieb, als es die strengsten Euro-7-Szenarien voraussetzen. Wir arbeiten seit Jahrzehnten daran, mit innovativen Verbundwerkstoffen den Abrieb unserer Reifen Schritt für Schritt zu reduzieren. Es ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Michelin, Mobilität möglichst umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten – nachhaltige Mobilität muss jeden Tag weitergedacht werden, dazu wir haben eine Pflicht gegenüber nachfolgenden Generationen.“
Neue Gesetzgebung soll Reifenabrieb begrenzen
Die künftige Euro-7-Norm soll den maximal zugelassene Reifenabrieb bei neuen Reifenmodellen regulieren. Denn dieser Abrieb besteht zu einem großen Teil aus Kunststoffen, die nicht biologisch abbaubar sind. So fallen allein in der EU jährlich 500.000 Tonnen Mikroplastik an – und landen in Gewässern und Böden. Seit 2005 forscht Michelin intensiv daran, den Reifenabrieb durch Innovationen weiter zu reduzieren. Dabei nutzt das Unternehmen seine umfassende Materialexpertise und setzt beim Reifendesign seit Jahren konsequent darauf, den Materialeinsatz immer weiter zu optimieren. Alle Maßnahmen von Michelin zur Senkung des Reifenabriebs zahlen darauf ein, noch mehr Wissen aufzubauen und den Abbauprozess der Partikel noch besser zu verstehen. Die Ziele von Michelin sind vielfältig: So will das Unternehmen die Emissionen insgesamt weiter verringern und mit wissenschaftlich fundierten Antworten die Entwicklung konkreter Lösungen fördern.
Mehr Informationen zu Reifenabrieb
Reifenabriebpartikel (TWP – Tyre Wear Particles) sind notwendig. Der Abrieb ist sicherheitsrelevant und entsteht automatisch beim Fahren, Beschleunigen und Bremsen durch die Reibung zwischen Reifen und Straßenoberfläche. Der Begriff „Reifenabrieb“ impliziert, dass die Partikel ausschließlich aus Reifenmaterial bestehen. Der treffendere Begriff lautet TRWP (Tyre and Road Wear Particles, also: Partikel aus Reifen- und Fahrbahnverschleiß). Diese sind im Durchschnitt so klein wie ein menschliches Haar (100 µm) und eine komplexe Mischung aus Reifengummi (50 Prozent), Mineralien und anderen Straßenbestandteilen (50 Prozent). Michelin hat eigenes System zur Analyse dieser Partikel entwickelt und so neue Möglichkeiten zur Entwicklung biologisch abbaubarer Reifenverschleißpartikel eröffnet. Dieses System stellt das Unternehmen auch der Reifenindustrie und der ETRMA (European Tyre & Rubber Manufacturers‘ Association) zur Verfügung.
[1] Zum Beispiel: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/reifentest/sommerreifen/215-55-r17/
[3] Test in der Dimension 225/40R 18 92Y zwischen MICHELIN CrossClimate 3 Sport und MICHELIN Pilot Sport 5 in „The Tire Advisor 2024“.