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Schwarze Signatur in der Grünen Hölle: Mit dem Mercedes-AMG Team WINWARD Racing feiert Michelin den 9. Sieg in Folge am Nürburgring
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Schwarze Signatur in der Grünen Hölle: Mit dem Mercedes-AMG Team WINWARD Racing feiert Michelin den 9. Sieg in Folge am Nürburgring

18.05.2026

Das WINWARD Racing Team hat das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen.  Damit fährt zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ein Mercedes-AMG GT3 an die Spitze – auf High-Performance-Reifen von MICHELIN. Damit setzt Michelin seine Siegesserie in der Grünen Hölle mit dem neunten Sieg in Folge und dem 26. insgesamt fort. Vier der fünf Top-Teams waren mit MICHELIN Reifen ausgerüstet, darunter auch das zweitplatzierte Red Bull Team ABT mit dem Lamborghini Huracan GT3 EVO2. Das lange führende Mercedes-AMG Team Verstappen Racing war wegen eines technischen Defekts ausgeschieden, genau wie der Titelverteidiger ROWE. Auch für den Manthey-Porsche „Grello“ war das Rennen nach einem Crash rund vier Stunden nach Start beendet.

Die 54. Auflage des Traditionsrennens brach Rekorde: Neun GT3-Hersteller, 41 Autos in der Topklasse SP9 und der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen zogen so viele Zuschauer*innen an wie noch nie zuvor, alle Wochenend-Tickets waren erstmals weit vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft. Der Veranstalter ADAC Nordrhein erweiterte das Starterfeld von 150 auf 161 Fahrzeuge.

Breites Vertrauen in offener Konkurrenz

Das ADAC RAVENOL 24h Nürburgring ist eines der wenigen internationalen GT3-Rennen mit offenem Reifenwettbewerb: 2026 traten mehrere Hersteller wie Michelin, Pirelli, Goodyear und Hankook gegeneinander an. Michelin rüstete dabei mehr als die Hälfte des Gesamtfeldes und 17 der 41 GT3-Fahrzeuge in der SP9 Klasse aus – insgesamt lieferte Michelin 13.000 Reifen an den Nürburgring. Neun Gesamtsiege in Folge seit 2018 und insgesamt 26 Siege bilden die Grundlage, auf der Konstrukteure, Teams und Fahrer*innen ihre Reifenwahl treffen. Dabei bleibt das Rennen ein Prüfstand, der Rennsport und Serienentwicklung verbindet.

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Reifen-Performance auf dem anspruchsvollsten Kurs der Welt

Die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke kombiniert Profile, die es sonst nirgendwo gibt: Höhenunterschiede von mehr als 300 Metern, Hochgeschwindigkeitspassagen im Wechsel mit langsamen technischen Sektionen, ein heterogener Belag. Auch 2026 sorgte das für die Eifel typische Wetter für Herausforderungen in der Reifenstrategie: wechselweise feuchte und abtrocknende Streckenabschnitte, zeitweise einsetzender Regen sowie nächtliche Temperaturen nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt. Der Reifen muss über ein breites Temperaturfenster hinweg konstant Leistung bringen – bei Nässe auf Teilabschnitten ebenso wie auf durchgehend trockener Strecke. 

Michelin entwickelt deshalb für das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring eigene Reifen. Mit den Spezifikationen Cold, Medium und Hot bietet Michelin den Rennteams Reifen, die sich perfekt auf die jeweilige Betriebstemperatur und die stark schwankenden Streckenverhältnisse anpassen. Diese Nomenklatur unterscheidet sich von der im FIA WEC verwendeten Einteilung in Soft, Medium und Hard, weil sie den besonderen Anforderungen des Nürburgrings besser entspricht. 

„Die 24 Stunden vom Nürburgring stellen wahrscheinlich die komplexeste Herausforderung für einen Reifenhersteller im GT-Langstreckensport dar. Wir sind sehr stolz auf das Vertrauen, das uns die Hersteller, die Teams und die Fahrer entgegenbringen. Auch in diesem Jahr hat Michelin wieder mehr als die Hälfte des Starterfelds ausgerüstet. Und schließlich war die Präsenz von Max Verstappen unter unseren Partnern natürlich einer der großen Höhepunkte dieser Ausgabe 2026.“

Pierre Alves, Manager der Endurance-Programme bei Michelin Motorsport

Besondere Aufmerksamkeit im diesjährigen Rennen galt dem Debüt von Max Verstappen: Der vierfache Formel-1-Weltmeister fuhr den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 zusammen mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella, ebenfalls auf MICHELIN Reifen. 133 Runden lang sah es so aus, als würde das Team um Max Verstappen das Rennen mit großem Vorsprung gewinnen. Doch rund dreieinhalb Stunden vor Rennende musste Fahrer Juncadella den Mercedes wegen einer defekten Antriebswelle in die Box steuern. 

Bilder: Maxemilian Sickler

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    Lea Raacke

    Head of Corporate Communications Michelin Europe North

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