Grip für den Globus: Elektrotrucker Tobias Wagner startet auf MICHELIN X® Works die erste E-Lkw-Weltumrundung
45.000 Kilometer Strecke, mehr als 35 Länder, maximal 80 Ladevorgänge: In ein paar Tagen bricht Tobias Wagner auf. Er ist Trucker von Beruf und Elektrotrucker aus Leidenschaft – unter diesem Namen ist auch auf Youtube bekannt, wo ihm über 100.000 Menschen folgen. Mit einem Mercedes-Benz eActros 600 startet er von der IAA Transportation in Hannover zur ersten Weltumrundung mit einem rein elektrischen angetriebenen Lkw.
Damit das Abenteuer gelingt, muss es auch zwischen Fahrwerk und Fahrbahn perfekt passen. Die richtige Reifenwahl ist daher essenziell: Ein geringer Rollwiderstand spart kostbare Energie, unterschiedliche Straßenverhältnisse fordern Robustheit und Profil. Michelin stattet das Expeditionsfahrzeug deshalb mit dem MICHELIN X® Works HL Z2 in der Dimension 385/65 R 22.5 aus. Der Serienreifen wurde speziell für den Einsatz auf Straßen und auf Baustellen bis hin zu Steinbrüchen entwickelt – und rollt nun um den Globus.
Eine einmalige Idee
Wagner ist 33 Jahre alt, kommt aus Mühldorf am Inn und kennt Elektromobilität von zwei Seiten: aus der Entwicklung der Ladeinfrastruktur und aus dem Führerhaus eines 40-Tonners. Über 200.000 Kilometer hat er schon rein elektrisch zurückgelegt, und bald werden es noch viel mehr: Von Deutschland geht es über den Balkan und die Türkei durch Zentralasien bis nach China, weiter über Australien nach Nord- und Südamerika und zurück nach Europa. Die Route durchquert Klimazonen von Minustemperaturen bis zu großer Hitze, führt über Autobahnen, Pisten und Schotter und durch Regionen, in denen kein Ladesäulen-Symbol auf dem Display erscheint.
„Diese Weltrekordfahrt setzt ein klares Zeichen: Elektro-Lkw bieten schon heute enorme Reichweiten. Wenn der eActros mit nur 80 Ladestopps die Welt umrundet, stellt der europäische Fernverkehr keine Herausforderung dar."
Auf dem Truck hat Wagner zusätzlich ein Elektromotorrad befestigt: Mit der aktuellen Honda WN7 bleibt er emissionsfrei mobil – während der Ladepausen, für kurze Einkaufstouren, oder um die Strecke vor schwierigen Passagen zu erkunden. Die aufgezogenen Michelin Road 6 Reifen bieten die notwendige Robustheit, Nassgrip und solide Laufeigenschaften auf unterschiedlichsten Untergründen und bei wechselhaftem Wetter.
Ein Satz Reifen für 35 Länder
„Ich werde vorwiegend auf der Straße unterwegs sein und will dort gut vorankommen. Effizienz hat einen hohen Stellenwert für mich. Trotzdem brauche ich auch abseits der Straße einen Reifen, auf den ich mich verlassen kann“, beschreibt Wagner die Herausforderung der Reifenwahl. Lkw-Reifen-Experte Holger Kirmse vom Customer Engineering Support bei Michelin hat ihm daher zum MICHELIN X® Works HL Z2 geraten, in dem sich dank der Rillengeometrie und abgewinkelter Rillenwände keine Steine, Schlamm oder Schmutz festsetzen. Das grobe Profil behält im Gelände Grip, bleibt aber auf der Straße effizient für lange Etappen.
„Der erste Gedanke war natürlich, den optimierten Straßenreifen zu nehmen. Damit hätte Tobias die maximale Reichweite pro Ladung erzielt“.
Die Entscheidung für den MICHELIN X® Works HL Z2 und eine breite Einzelbereifung der Dimension 385/65 R 22.5 hängt direkt mit dem niedrigen Fahrzeuggewicht zusammen. Ein eActros im regulären Speditionseinsatz kommt auf rund 40 Tonnen Gewicht, das Expeditionsfahrzeug jedoch wiegt, so Kirmse, „reisefertig 16,5 Tonnen“. Diese Reserve ist nützlich: Wagner kann den Reifenddruck über ein zentrales Reifendrucksystem auf weichen Untergründen absenken und so die Aufstandsfläche vergrößern. Das bringt mehr Traktion, ohne den Reifen zu überlasten. Zurück auf befestigter Straße pumpt er die Reifen über die bordeigene Pressluftanlage wieder auf. Gleichzeitig bietet diese Reifendimension einen größeren Außendurchmesser als Standardreifen und damit zusätzliche Bodenfreiheit. Und weil vorne und hinten dieselben Reifen montiert sind, ist Wagner im Pannenfall flexibel.
Sichere Wahl für die Elektro-Expedition
Gerade abseits befestigter Straßen steigt das Risiko von Reifenpannen, etwa durch scharfkantiges Gestein. Michelin setzt deshalb in Lauffläche und Flanke besonders widerstandsfähige Gummimischungen ein. Die CARBION-Mischung verbindet hohe Abriebfestigkeit mit langer Laufleistung, hochfeste POWERCOIL-Drahtseile in der Karkasse schützen gegen Verformung, Seitenwandprotektoren sichern die Flanken zusätzlich ab. Das 3PMSF-Symbol bescheinigt Wintereignung für Höhenlagen und kalte Monate. Im europäischen Baustelleneinsatz erreicht der X Works 50.000 bis 100.000 Kilometer. Deshalb geht Kirmse davon aus, dass ein Satz Reifen für die gesamte Umrundung ausreichen wird: „Ich bin mir sicher: Der Michelin X® Works HL Z2 bringt Tobias Wagner und den Mercedes-Benz eActros 600 gut wieder nach Hause.“