Neue Produkte im Runderneuerungsprogramm
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Neue Produkte im Runderneuerungsprogramm

Frankfurt, 03. November 2020

RECAMIC Lkw-Reifen schonen die Umwelt und senken die Betriebskosten der Flotte. 

Das Lkw-Runderneuerungsgeschäft ist bei Michelin ein strategischer Pfeiler für nachhaltige Mobilität. Mit seinen Marken MICHELIN REMIX, LAURENT®retread und RECAMIC hat der französische Reifenhersteller eine breite Lkw-Reifen-Produktpalette und bietet für nahezu jeden Einsatz das passende Profil. Brandneu im Programm ist jetzt im Segment „Fernverkehr“ das Antriebsachs-Profil RECAMIC LINE D.

Das Profil weist eine bis zu 15 Prozent höhere Laufleistung als das Vorgängermodell auf und ist daher besonders wirtschaftlich[1]. Der Laufstreifen wurde für Transporte auf langen Strecken mit vielen Rollphasen und wenig Be- und Entladestellen entwickelt. In diesem Einsatz kann der Vorteil des niedrigen Rollwiderstands optimal genutzt werden. Das Profil ist seit September diesen Jahres im deutschsprachigen Markt erhältlich. In RECAMIC Produkten steckt das Knowhow der MICHELIN Reifen. So finden sich im LINE D Profil wie auch beim MICHELIN Neureifen Delta- und Stablamellen, die ein sicheres Bremsen und gute Traktion auf rutschiger Fahrbahn gewährleisten. Die 60er Serie der RECAMIC LINE D verfügt darüber hinaus über einen konvexen Laufstreifen. Die Form dieses Laufstreifens bewirkt im Vergleich zu einem Standard Laufstreifen eine optimierte Bodenaufstandsfläche des Reifens auf der Fahrbahn und eine Reduzierung der Wärmeentwicklung im Schulterbereich.

Im Runderneuerungsgeschäft sind wir stark aufgestellt; die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität im Fernverkehr ist stetig wachsend, daher haben wir eine entsprechende Produktlinienergänzung in der Kaltrunderneuerung vorgenommen.

Tobias Neumüller, Leiter Runderneuerung DACH und Skandinavien, Michelin

Im Test geprüfte Wintertauglichkeit

Viele RECAMIC Profile verfügen neben der M+S Markierung auch über die 3PMSF-Kennzeichnung (Three Peak Mountain Snow Flake), so auch der RECAMIC LINE D. Das Logo mit der Schneeflocke vor drei Berggipfeln auf der Reifenflanke belegt die nach einem normierten Testverfahren geprüfte Wintertauglichkeit. Runderneuerte Reifen durchlaufen dabei dieselben Prüfverfahren wie Neureifen. Vor dem Test wird jeweils der RECAMIC Laufstreifen per Kaltrunderneuerungsverfahren auf die Karkasse vulkanisiert. Bei einem Beschleunigungstest auf Schnee müssen die Reifen mindestens 25 Prozent besser abschneiden als der Standard-Referenzreifen. Nur dann qualifizieren sie sich für die 3PMSF-Markierung und erfüllen damit die seit 1. Januar 2018 in Deutschland geltende gesetzliche Anforderung an Winterbereifung für die Antriebsachse von Lkw.

Runderneuerte Reifen sparen Rohstoffe

Runderneuerte Reifen generieren im Vergleich zu nicht runderneuerbaren Reifen Rohstoffeinsparungen von bis zu 70 Prozent[2]. Des Weiteren können runderneuerte Reifen durch einen geringeren Rollwiderstand im Vergleich zu nicht-runderneuerungsfähigen importierten Reifen aus Asien die Luftverschmutzung durch Feinstaub um bis zu 1,3 Tonnen[2] und um bis zu 5.400 Kilogramm[2] an CO2-Emissionen verringern. „Da viele Flotten aufgrund rechtlicher oder wirtschaftlicher Anforderungen über strenge Umweltzertifikate verfügen müssen, bietet Michelin mit seinen Runderneuerungskonzepten die perfekte Voraussetzung, um die nötige Kraftstoffeffizienzsteigerung zu erreichen,“ so Neumüller.

[1] Ergebnisse von internen Simulationen und internen Rollwiderstandstest, die von Michelin im Juni 2020 durchgeführt wurden. Bei den Simulationen und Tests wurde der RECAMIC LINE D und der RECAMIC XDA2 Energy verglichen, beide auf 315/70 R 22.5 Karkassen mit einem Laufstreifen der Breite 270 mm. Die Ergebnisse können auf Grund von unterschiedlichen Straßen- und Wetterverhältnissen abweichen.

[2] Alle Zahlen und Daten aus dem Ernst & Young Report vom Oktober 2016 mit dem Titel „Der sozio-ökonomische Einfluss der Runderneuerung von Lkw- Reifen in Europa Kreislaufwirtschaft von Reifen in Gefahr“, S.14. Betrachtet wurde eine Flotte von 100 Einheiten bei einer Zurücklegung von 600.000 Kilometern.